Donnerstag 13.10.11 ROTe Schlange = CHICCAN 11 = KIN 245, 7. Tag III, noch 16 Tage; Neue Beziehungen;

von LebensWeiseKara

CHICCAN 11 = rote Schlange

ROT = beginnen, starten;

Bedeutung: „Kundalini“, Basischakra, Lebenskraft, Überleben, Existentielles; (Kössner)

Schöpfer- & Lebenskraft, Kundalini-Energie, DNA, Formgeber; (Christa Thalbauer & Indalosia)

Ton 11 = Verbessern, Überarbeiten;
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NEUE BEZIEHUNGSMUSTER

Vorneweg noch eine kleine Ankedote bevor ich über Co-Abhängigkeit spreche:

Eine alte Überlieferung sagt:

die Götter wollten sicherstellen, dass die Menschen nicht wüßten, dass sie gottgleich seien und so beschlossen sie die ganz(heitlich)en Menschen zu teilen in Mann und Frau, auf dass sie in alle Ewigkeit den anderen Teil suchen würden um sich wieder vollständig zu fühlen.

Die Bibel beschreibt die Vertreibung aus dem Paradies so, dass die Frau von nun an verflucht sei, sich nach zu sehnen und zu verzehren um sich wieder ganz und vollständig, und damit glücklich zu fühlen. (Das erklärt auch warum mehr Frauen von der Co-Abhängigkeit betroffen sind als Männer. Keine Sorge ihr Männer , ihr habt auch euer Lern- und entwicklungspotential, unter Umständen halt woanders!).

Aus oben gesagten kann man also auch schließen, dass

wenn wir den gegengeschlechtlichen Anteil in uns finden,

statt ihn im aussen zu suchen,

wieder in das Paradies zurückkehren könnten und

unsere gottgleiche Natur wieder

in uns wahr nehmen könnten!

Hier ist die Einladung dazu:

Die Themen die ich hier für die Tagesqualitäten angebe sind alle geführt oder inspiriert. Zu dem Thema Co-Abhängigkeit habe ich jetzt hier nicht viel Material/Beiträge. Aber es ist ein extrem weit verbreitetes Problem in unserer Gesellschaft, was sich an den Beziehungsmuster der Menschen ablesen lässt, ihrem Kommunikationsformen: „Ich liebe dich (will in diesem Fall heißen ich brauche dich), ohne dich kann ich nicht leben“, „meine bessere Hälfte“ (gemeint ist der Ehepartner). Auch die im Fernsehen dargestellten Beziehungen laufen zu ca. 90 % nach diesem Muster. Nachdem es so verbreitet ist halten dies viele für normal. Aber normal ist nicht immer gesund und ausgewogen. In psychosomatischen Kliniken (wo sich überwiegend Frauen wiederfinden) ist fast jede betroffen und muss erst mal lernen für sich selbst zu denken, zu fühlen und zu planen. Es ist dies

für viele

eine große Herausforderung!

Bei Männern herrschen manchmal andere Muster vor (Eigenbrötler, Egoisten, beziehungsunfähig) auf die ich an einem anderen Tageingehen möchte, (wenn ich über die Bedeutung von den neuentdeckten Palneten Lilith, Transpluto und ISIS schreibe). Was beide Formen von unausgewogenen Beziehungsmustern gemeinsam haben ist: es fehlt etwas: die Ausgewogenheit, der andere Pol.

C.G.Jung nannte diesen andersgeschlechtlichen Anteil in, uns den wir alle wieder integrieren sollten, die Anima (weiblicher Anteil des Mannes) oder den Animus (der männliche Anteil der Frau).

Die Emanzipationsbewegung der Frau war ein erster großer wichtiger Impuls, dass Frauen sich nicht nur als Verlängerung eines Mannes verstehen, sondern als eigenständige, selbstständige Wesen, die sie wegen der Unterdrückung der Frauen, lange nicht sein durften. So wurde Frauen erst recht spät das Wahlrecht zugestanden und dass sie ihr eigenes Geld haben und verwalten durften.

Selbst die gerade eben ernannten drei Nobelpreisträgerinnen aus Afrika wurden deshalb ernannt, hieß es vom Nobelpreiskommitee, um die Gleichberechtigung der Frauen weiter zu ermutigen und voranzutreiben. Frauen mussten lernen ihren Mann zu stehen, zum Beispiel auf sich allein gestellt durch die Kriege oder von Männern verlassen, und sich durchzusetzen und zu bewähren in einer Männerwelt. Manche haben darüber vergessen (oder mussten verdrängen) was es heißt eine Frau zu sein, und liebend, nährend, fürsorgend, einfühlsam, intuitiv, herzlich zu sein;

Doch ich glaube es geht in unserer Zeit darum in sich selbst die positiven Eigenschaften des anderen Geschlechtes selbst zu entdecken und hervorzubringen ohne dabei das eigene zu verlieren.

Für die Frauen bedeutet das wohl auch eigene Pläne zu haben und diese zu verfolgen und

für die Männer auch Herz und Gefühl zu haben und zu zeigen und Intuitionen wahrzunehmen und zu folgen ohne dabei ihr Mannsein aufzugeben.

Wenn wir so zu ganzheitlichen, integrierten Menschen werde,n können wir einander begegnen als gegenseitiges Geschenk ohne von einander abhängig zu sein. Das sind – glaube ich – die Menschen der Zukunft, da sollten wir uns hinbewegen und deshalb halte ich diesen Beitrag für sehr wichtig.

Nachfolgend kurzer Auszug für Charakteristika von Co-Abhängigkeit aus der

Selbsthilfegruppe Co-DA. http://www.coda-deutschland.de/tool-oea-de.htm

  •  Ich habe Schwierigkeiten zu erkennen, was ich fühle.
  •  Ich halte mich für völlig selbstlos und dem Wohl anderer verpflichtet.
  • Ich habe Schwierigkeiten, Anerkennung, Lob und Geschenke anzunehmen.
  • Ich verleugne meine eigenen Werte, um nicht von anderen abgelehnt zu werden.
  • Ich verbleibe zu lange in für mich schädlichen Beziehungen und Situationen.
  • Ich bewerte Ansichten und Gefühle anderer höher als meine eigenen aus Angst vor Ablehnung und Abwertung.
  • Ich muss „gebraucht“ werden, um dadurch meine Lebensberechtigung zu erfahren.

Wer das Thema vertiefen möchte: es gibt hervorragende Literatur:

Die Sucht gebraucht zu werden von Melody Beattie

Anne Wilson Schaef zeigt sogar auf wie sich diese kranken Beziehungsstrukturen in der Gesllschaft fortsetzen und in der Politik … Ein wirklicher Augenöffner!

Finden sie heraus was gesunde ganzheitliche Beziehungsmustern sind und werden sie zu Botschaftern derselben, nachdem sie es in ihrem eigenen Leben umgesetzt haben!

Nachfolgend eine Frau die bei bewusst.tv von solchen ganzheitlicheren Beziehungsmustern spricht:

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2 Kommentare to “Donnerstag 13.10.11 ROTe Schlange = CHICCAN 11 = KIN 245, 7. Tag III, noch 16 Tage; Neue Beziehungen;”

  1. Ja Kara, Du bringst es wieder mal auf den Punkt. Mach weiter so! Herzlichen Dank für Deine Arbeit

  2. Liebe Kara!
    Das ist eine sehr großartige Seite, die Du hier ins Leben gerufen hast!
    Und meinen Chapeau vor der Mühe, die Du Dir jeden Tag aufs Neue mit der Recherche nach passenden Text- und Video-Beiträgen machst!
    Dieses Interview, das Du für heute eingestellt hast, hat mich sehr berührt. Danke dafür!
    Einen zutiefst dankbaren Gruß!
    Patricia

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