Montag 18.7.2011 WEISSer Spiegel = EZNAB 2 = KIN 159, 4. Nacht VI, Naturwesen als Weg zu dir selbst

von LebensWeiseKara

WEISS = Details, Ordnung, Kommunikation;

SPIEGEL = Eznab = Selbsterkenntnis, Wahrheit, Erkenntnis;

Ton 2 = das Gegenüber, Dualität, Polarität;
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Heute ist der 18. Juli und das 18te Siegel der Maya.

Spiegeltage sind immer eine Herausforderung in den Spiegel zu sehen und mehr über sich selbst zu erfahren. Heute einmal ganz anders:

Über Naturwesen zu sich selbst finden

Es gibt Menschen, die können Naturwesen auch optisch wahrnehmen. Bei Heribert Czerniak hat sich diese Fähigkeit in den letzten Jahren entwickelt – parallel zur Öffnung für die ­eigenen heilerischen Fähigkeiten. Wichtig für ihn: den ­romantisch verklärten Blick ablegen und Naturwesen als ­Unter­stützung auf dem Weg nach innen erleben. Abheeti Zeitz traf sich mit ihm und gewann im Interview ein ­neues Verständnis über das Sein und Wirken dieser Wesen.

Wie hat sich dein Zugang zu Naturwesen entwickelt?
Am Anfang war ich sehr eng mit Bäumen verbunden, dann bekam ich auch Kontakt mit den Naturwesen. Ich schlief beispielsweise eine Woche lang im Wald, um mich mit ihnen zu verbinden, habe auch entsprechende Seminare besucht. Damals konnte ich schon ihre Energien wahrnehmen und entwickelte das Vertrauen, dass sie wirklich existieren. Später kamen dann innere Öffnungen dazu. Ich habe erfahren, dass das Wichtigste die eigene innere Ausrichtung ist.

Siehst du die Wesen ständig?
Ich muss mich auf ihre Energieebene einstimmen. Dann kann ich die Verbindung aufnehmen, von ihnen Informationen bekommen und diese auch in die Heilarbeit einbeziehen.

Märchen aller Kulturen berichten von Naturwesen, von Zwergen, Drachen, Riesen und anderen. Dies wird heute als Fantasie angesehen.
Diese Wesen gibt es und hat es immer gegeben, es sind keine „Märchen“. Es gab früher Zeiten, in denen sie mit den Menschen zusammen gelebt haben, so wie in „Herr der Ringe“ – diese Darstellung ist sehr real. Aber die Schwingung der Erde hat sich verändert. Die Naturwesen haben ihre Schwingung behalten, die Menschen haben sich jedoch dem Schwingungsfeld der Erde angepasst bzw. ihre Schwingung selbst ­verändert, weshalb sie feinstofflichere Wesen nicht mehr direkt wahrnehmen können. Die Naturwesen schwingen höher als die Menschen, man könnte den Raum, in dem sie leben, auch eine andere Dimension nennen. Sie sind deshalb nicht direkt an das im Laufe der Zeit veränderte grobmaterielle Schwingungsfeld der Erde angekoppelt, sondern eher an etwas, was man das Lichtwesen der Erde nennen könnte. Die Menschen haben sich also von den Naturwesen entfernt. Wenn man sie heute wahrnehmen möchte, muss man sich bewusst sein, dass sie auf anderen Ebenen leben. Als ich auf meinem spirituellen Weg an einem Dunkelraumretreat teilnahm, sah ich nach einigen Tagen Lichtpunkte, mit offenen Augen – es war richtig hell. Aber in diesem Licht konnte ich nicht meine Hand sehen, weil es aus einer anderen Dimension kam. So ist es auch mit den Naturwesen. Sie sind zwar hier auf der Erde, aber in einer anderen Dimension. Öffnet sich das dritte Auge dafür, so kann man sie auch wahrnehmen. Je nach Schwingungsgrad befinden sich die Wesen auch in unterschiedlichen Dimensionen.

Gibt es eine unendliche Vielfalt an Naturwesen? Kann man sie klassifizieren?
Ja, es gibt ein Elfenreich, ein Feenreich, es gibt die Gnome, die Zwerge, die Faune und viele andere. Innerhalb der Reiche gibt es auch Unterschiede – an unterschiedlichen Plätzen entwickeln sie sich unterschiedlich, so wie die Menschen verschiedener Länder auch sehr verschieden sind.

Was ist für dich das Wesentliche, was wir von diesen Wesen lernen können bzw. was sie uns geben können?
Mit Naturwesen zu sein, bedeutet den Fokus zu wechseln von deinem Problem, dem Suchen nach Lösungen, hin zu der Freude, die du mit ihnen in dem Moment erfährst – ohne etwas zu verdrängen. Darum geht es zur Zeit allgemein in unserer Entwicklung. Sie sagen nicht: „Vergiss dein Problem“, sondern: „Richte dich auf das Licht, auf die Freude aus – und alles andere darf auch sein.“
Sie sorgen dafür, dass unser schweres Denken Leichtigkeit erfahren kann. Deshalb kommt es auch immer wieder vor, dass Menschen zu lachen anfangen, zu singen, Freude zu empfinden. Die Naturwesen mögen es, wenn die Menschen zum Beispiel singen, weil sie auch gern singen und tanzen. Sie mögen es auch, wenn man ihnen etwas mitbringt: kleine Edelsteine, Räucherstäbchen oder einen Keks. Die Gaben bleiben liegen, aber die Wesen erfreuen sich an deren Energie oder entziehen ihnen die Essenz, so dass dann der Keks, wenn sie ihn angenommen haben, eine Stunde später so schmeckt, als wenn er tagelang dort gelegen hätte.

Davon liest man auch immer wieder in Geschichten.
Ja, das ist es auch, was die Indianer tun, mit Tabak und anderem. Das ist nicht nur Halligalli, sondern es hat schon seinen Sinn. Das Reich der Naturwesen hat auch Energietore, an bestimmten Böschungen beispielsweise, selbst wenn es nicht wie ein Eingang aussieht. Geht man durch so ein Energietor hindurch, sollte man innehalten, so wie man auch erst mal fragt, wenn man jemanden überraschend besucht. Es ist eine innere Haltung wie etwa: „Ich öffne mich, ich bin bereit, ich würdige diesen Platz.“
Muss man hellsichtig oder hellfühlig sein, um mit den Wesen Kontakt haben zu können?
Die Wesen nehmen dich und deine Energie wahr. Sie helfen auch, wenn man sie nicht wahrnehmen kann. Wie sich solch eine Hilfe auswirkt, kann ganz unterschiedlich sein: Vielleicht spürst du gleich danach oder erst am nächsten Tag, dass du dich leichter fühlst. Vielleicht ist die Energie der Wesen in dir und ein anderer Mensch reagiert dadurch ganz anders auf dich, im Gespräch öffnet sich etwas, Hilfe kommt auf dich zu. Oder du bekommst beim Gehen eine schöne Aussicht mit, weil irgendein Gnom oder eine Elfe dafür gesorgt hat, dass du mal innehalten kannst, nicht nur mit Gedanken beschäftigt bist. Oder sie geben dir im Wald Impulse, den richtigen Weg zu finden – du kannst sie jederzeit rufen. Im Wald helfen sie eigentlich immer. Geschichten von bösen oder wütenden Geistern sind genau genommen Projektionen von Menschen, die mit solchen Emotionen in den Wald gehen – man muss hier immer das Resonanzprinzip beachten. Ein kleines Kind würde nie sagen, dass da etwas Böses ist. Es gibt Orte, wo Kinder vielleicht nicht hingehen möchten, Orte, an denen zum Beispiel Kriege stattgefunden haben. Aber diese dunkle Energie ist von Menschen geschaffen. Orte von reiner Natur tragen immer eine wundervolle Energie.

Wie „arbeiten“ die Wesen denn mit uns Menschen?
Das ist unterschiedlich. Wie die Menschen auch: entweder mit ihrer Energie, indem sie einfach da sind, oder wie Elfen und Feen an deinem Energiesystem, in der Aura und an den Chakren – auf spielerische Weise passieren innere Öffnungen. Sie können dich auch für etwas vorbereiten und dazu in deinem Energiesystem etwas verändern. Aber nur, wenn es ansteht und für dich verträglich ist. Auch intensive Arbeit ist möglich, aber dazu musst du dich schon öffnen, länger sitzen bleiben und nicht beim ersten Unwohlsein gleich wieder aufspringen. Richtest du dich nach innen aus, zeigst du ihnen deine Bereitschaft, tiefer zu gehen.

Ist es eine Aufgabe der Naturwesen, uns Menschen zu helfen?
Wie auch die Tiere sind sie einfach da und helfen, aber der Mensch ist ebenso für die Tiere und die Naturwesen da. Helfen bedingt sich gegenseitig, es gibt keine Hierarchie, wer für wen da ist. Wenn du Kontakt suchst, werden sie helfen, aber man kann sie auch ignorieren, so wie es die meisten tun – und das ist auch okay. Die verschiedenen Wesen haben unterschiedliche Aufgaben in der Natur und sind mit der Pflanzen- und Tierwelt verbunden. Ich habe schon beobachtet, wie sie Tiere als Transportmittel nutzen oder mit ihnen spielen. Sie können miteinander kommunizieren und unterstützen sich auch. Wenn du zum Beispiel ein Insekt beobachtest, was eigenartig fliegt, dann ist wahrscheinlich gerade eine Elfe auf ihm unterwegs. Oder wenn du eine Katze siehst, die aufmerksam auf eine Stelle schaut oder etwas hinterher jagt, das du aber nicht erkennst, dann beobachtet sie wahrscheinlich ein Wesen oder spielt mit ihm – Katzen sind sehr hellsichtig.

Bevorzugen Naturwesen bestimmte Orte?
Sie halten sich gern an Plätzen mit sehr klarer, reiner Struktur auf. Sie profitieren von der Natur, der dort vorhandenen Kraft und können sich davon nähren. So wie sensible Menschen auch Plätze meiden, die ihnen nicht gut tun oder die einfach nicht schön sind, meiden sie schlechte Luft oder Lärm. Aber wenn es schöne, ruhige Plätze und Parks gibt, dann findest du auch in Städten Naturwesen.

In Island, wohin du dieses Jahr eine Seminarreise anbietest, finden die Wesen ja besonders reine Natur.
Ja, in Island hat das Naturwesenreich in Verbindung mit Heilplätzen auch noch ein anderes Bewusstsein als hier. Die Naturwesen können dort viel mehr bewirken und sich viel stärker mit den Menschen verbinden, weil das kollektive Bewusstsein für sie offen ist. Es gibt in Island sogar eine staatliche Beauftragte für Naturwesen. Stehen zum Beispiel die Maschinen auf einer Baustelle plötzlich still, spricht sie mit den Wesen und vermittelt. Stellt sich heraus, dass durch die Baumaßnahmen ein wichtiger Platz der Wesen gestört ist, wird die Straße verlegt und sofort funktionieren die Maschinen wieder. Die Isländer glauben an die Naturwesen, auch wenn sie sie nicht selbst sehen können. Sie akzeptieren sie und sind stolz auf dieses Verhältnis. Ich habe auch gesehen, dass Naturwesen in Wohnungen sind und mit den Kindern spielen. Das zeigt wirklich eine starke Öffnung im Bewusstsein – in Deutschland allerdings wird alles als Quatsch abgetan, wenn man es nicht sehen kann. Letztes Jahr war ich bereits in Island, um mich zu informieren und mit den Energien vor Ort zu verbinden. Island hat viel mit den Heilenergien von Polaritäten zu tun, mit Themen von Trennung in vielen Bereichen unseres Lebens. Wenn man sich den Naturwesen annähert, hat man die Möglichkeit, sich mit dem Körper und den abgespaltenen Seelenaspekten zu versöhnen. Die Wesen sind Vermittler und unterstützen dich, die Erde wieder zu genießen und dich in deinem Körper wohl zu fühlen.

Bei einem Spaziergang hatte ich kürzlich das Gefühl, als ob ein gesamter Berg ein riesiges Wesen wäre.
Ja, das gibt es, Berggeister, Baumgeister, Devas. Sie sind die Hüter des Waldes, eines Baumes oder Platzes. Sie halten sich oft an Stellen mit besonderen geomantischen Energien auf, die eine spezielle Funktion haben. Wenn Wesen an einem Ort etwas bewirken können, bleiben sie lange, sonst gehen sie wieder. In Indien habe ich mal ein Wasserwesen erlebt. Abseits eines kleinen Ortes in den Bergen gab es einen kleinen Tümpel. Es war ein stehendes Gewässer und trotzdem war das Wasser ganz klar und rein, hatte auch eine besondere Kraft. Dort gab es eine Art Schutzgeist, eine riesengroße blaue Deva als eine Hüterin dieses Wassers.

Kann man Naturwesen zu sich einladen?
Ja, du kannst zum Beispiel für kraftvolle Pflanzen in deinem Garten sorgen. Plätze, wo viel chemisch gedüngt, gestutzt und alles sehr „ordentlich“ gehalten wird, mögen sie allerdings nicht so. Du kannst sie beim Anlegen deines Gartens auch um Hilfe bitten, um Impulse, die dir zeigen, was die Pflanzen brauchen. Frage sie: „Wie mache ich das am besten?“ und schau, was kommt. Ein Garten, wo die Menschen für die Naturwesen offen sind, der blüht und strotzt vor Energie und Kraft.

Gibt es auch Gefahren im Umgang mit den Wesen?
Heutzutage geht es allgemein um eine stärkere Ausrichtung nach innen. Naturwesen können eine Öffnung zu einer ganzheitlichen Lebensauffassung sein – man sollte die Beschäftigung mit ihnen aber nicht als Flucht vor der eigenen Innenschau benutzen. Es geht nicht darum, immer nur andere Wesen um Hilfe zu bitten, sondern sich selbst zu spüren, die Ausrichtung von außen nach innen zu wechseln, das Licht auch in sich selbst zu erkennen. Wenn man den ­gerne verwendeten folkloristischen Schnickschnack weglässt und auch bereit ist, sich tieferen und emotional herausfordernden Erfahrungen zu öffnen, gibt es aber durchaus die Möglichkeit, mit Hilfe der Naturwesen immer mehr zu dir selbst zu finden.


Abb. 2: Island: Land der Urkräfte und Naturwesenreich

Autoren Info


Heribert Czerniak

Heribert Czerniak

­erlebte 2006 in Südindien einen Transformationsprozess und nimmt seitdem blockierte Lebensthemen wahr, die sich als Ursache von Krankheiten im Energiesystem des Körpers zeigen. Damit einhergehend konnte er auf einmal Gebete in Sanskrit, schamanische Anrufungen, tibetische Kehlgesänge und Obertonklänge singen, die den Körper in sehr kurzer Zeit von Energieblockaden und Schmerzen befreien (auch auf CDs erhältlich).

Seminarreise Island: „Das Erbe der Urahnen“ vom 28.7.bis 13.8.2011 – eine Seelenreise tief in unsere Mitte. Eine einzigartige Begegnung mit dem Naturwesenreich und den wunderschönen Energieorten dieser magischen Insel.

Mehr Infos auf www.heilende-stimme.com

CDs und Anm. bei Sandra Homburg, Tel.: 0351-406 20 14 oder 0176- 23 94 23 12,

Artikel aus SEIN Link:

http://www.sein.de/archiv/2011/juli-2011/ueber-naturwesen-zu-sich-selbst-finden.html

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