WIR sind alle Eins! – sagt die Wissenschaft

von LebensWeiseKara

Die kostenlose Zeitschrift SEIN, die an vielen Orten in BERLIN ausliegt, ist einer meiner liebsten. Sie ermöglicht es einem am PULS der ZEIT zu sein und immer auf dem aktuellen Stand zu bleiben, bei den Dingen die geschehen und nicht in den öffentlichen Medien behandelt werden. Hier ein paar Kostproben, die zum Thema WIND 11 passen. (Die fetten Hervorhebungen sind von mir):

Auf dem Weg zum Einheitsbewusstsein

Orion-NebelDie Herausforderungen, vor denen wir stehen, scheinen fast unauflösbar. Doch in Wirklichkeit ist es vielleicht nur ein kleiner Schritt – und wir haben längst begonnen, ihn zu tun. Was uns womöglich bevorsteht, ist das Abenteuer eines umfassenden Bewusstseinswandels, der so ziemlich alles auf den Kopf stellt, was wir zu wissen glauben.

Die Menschheit steht dann nicht am Abgrund, sondern an der Schwelle: Als Individuen und als Gesellschaft nähern wir uns einem kollektiven Aha-Erlebnis, das unser Bild von uns selbst und unserem Platz auf dieser Erde grundlegend verändern könnte. Und dabei ist es vielleicht gar keine große Sache.

Bewusstseinswandel

Bewusstsein verändert sich, und es verändert sich ständig. Blicken wir zurück in die Geschichte, dann sollte uns klar sein, dass unsere heutige Weltsicht genauso in die Kuriositäten-Kiste der Geschichte wandern wird, wie die Vorstellung einer flachen Welt mit hungrigen Monstern an den Rändern.

Jede Generation lebt auf ihrer ganz eigenen Scheibenwelt. Unsere sieht derzeit recht trüb aus: Wir sehen eine Ansammlung getrennter, egoistischer Individuen, die sich im wirren Kampf selbstsüchtiger Interessen gegenseitig zerstören. In einem vom Zufall getriebenen Universum durch wahllose Mutationen und Überlebenskämpfe entstanden, kämpfen sich diese einsamen Wesen allein durch eine von Mangel bestimmte Natur. Das Leben ist ziel- und sinnlos in diesem Universum zersplitterter Einzelteile, wirklicher Kontakt ist unmöglich und Freude ein kurzlebiges Phänomen.

Was uns Aufklärung, unser Verständnis der Evolutionstheorie und Erziehung da eingebracht haben, ist eine Situation und ein Rahmen, in dem eine Lösung unmöglich scheint. Und das stimmt auch. Denn Uwahrscheinlich ist dieses Denken selbst das eigentliche Problem. Und ein Denken, das die Probleme überhaupt erst erzeugt, ist wohl kaum geeignet, im Anschluss auch eine Lösung anzubieten. Wenn doch, dann ist sie kompliziert, unklar und wird weniger später ihrerseits zum Problem. Tatsächlich bedarf es vielleicht gar keiner Lösung, wenn wir einfach das Problem nicht produzieren.

Der empathische Mensch

Ashoka ChakraMeine These ist:

Es ist die Idee der Trennung, die an der Wurzel aller Probleme liegt.

Und diese Idee ist tatsächlich ein so irrer Witz, dass es erstaunlich ist, wie sie überhaupt so lange durchgehalten hat. Aber unsere Wissenschaft, unsere Psychologie, einfach alles hat diese Idee so selbstverständlich vorausgesetzt, dass sie irgendwie fast unsichtbar wurde.

Tatsächlich existiert nirgendwo Trennung: Unsere Körper sind Ökosysteme, wir leben in Gesellschaften, unser Planet ist ein empfindlicher Organismus und das Universum als Ganzes vielleicht ein riesiges Gehirn, in dem selbst unsere Galaxie nur eine Nervenzelle ist.

Quer durch alle Wissenschaftsdisziplinen geschieht gerade ein umfassendes Begreifen dieser grundlegenden Verbundenheit. Überall Kooperation, Empathie, gegenseitige Abhängigkeit, Vernetzung und Felder statt Teilchen: Es gibt keinen Bereich, der nicht betroffen wäre.

Der Mensch, so zeigt sich, ist alles andere als eine egozentrische Überlebensmaschine: Er ist ein zutiefst empathisches und soziales Wesen, geboren für Kooperation, Mitgefühl und Teilen. Seine ganze Evolution ist eine Reise zu mehr Empathie und mehr Kooperation, die mit jeder Revolution in der Geschichte auf eine neue Ebene gehoben wird. Und nun stehen wir kurz davor, unser Mitgefühl erneut auszuweiten, selbst über die Menschheit hinaus, zu etwas das James Rifkin „Biosphären-Bewusstsein“ nennt.

Aber dieser Wandel bedeutet noch mehr. Denn bisher ist die Idee des Kampfes durch die Ausweitung der Kooperation zwar auf immer größere Gebilde bezogen worden – so dass es zuerst Nationen und dann ganze Kulturräume waren, die um das „Überleben des Stärkeren“ kämpften – aber die zentrale Idee der Getrenntheit blieb bestehen. Nun bietet sich die Chance, nicht bloß einen relativen Rahmen, sondern die Idee selbst zu transzendieren.

Um Empathie zu verstehen, ist es wichtig, zu begreifen, dass sie eine Funktion des Selbst-Bewusstseins ist, auch wenn wir das naiv andersherum denken. Nur was ich in mir selbst kenne, kann ich auch auf andere übertragen. Individualisierung ist eine Voraussetzung für Empathie, nicht ihr Gegenteil. Je tiefer ich mich selbst kenne, meinen eigenen Schmerz, meine Bedürfnisse und Verletzlichkeit, desto tiefer kann ich auch mit anderen mitfühlen. Was wir als Menschheit hinter uns haben, ist eine Phase der Selbsterkenntnis, des Probierens und Verstehens. …

Bewusstsein

Buddha Mandelbrot FraktalEs ist die Illusion der Getrenntheit, das Nicht-Erkennen der wesentlichsten Strukturen des Universums, die unsere Probleme erschaffen. Und kein Gesetz, kein neues Wirtschaftsmodell, wird diese Probleme deshalb nachhaltig lösen können. Je mehr ich lerne, desto sicherer werde ich mir: Es geht nur noch um Bewusstsein.Fantastischerweise geht mit dem Wandel auf der Ebene der Wissenschaft und dem sich vertiefenden intellektuellen Verstehen auch eine Wandlung des Bewusstseins selbst einher (oder vielmehr eher andersherum). Einheit ist nicht nur ein Fakt, sondern paradoxerweise auch individuell direkt erfahrbar. Rund um die Welt findet ein rasantes spirituelles Erwachen statt, dass immer mehr Menschen in die Lage versetzt, dauerhaft in der direkten Erfahrung der Einheit zu leben und in ihrem eigenen Erleben das zu verifizieren, was uns auch die Quantenphysik lehrt: Alles ist Bewusstsein. …

… Robert Pawelke schreibt hierzu in seinem Artikel „Paradigmenwechsel: Ein neues ökonomisches Bewusstsein“:„Gesellschaftliche Arbeitsteilung bedeutet, dass die Menschen die verschiedenen Arbeiten, die sie verrichten müssen oder wollen, um ihre unterschiedlichen Bedürfnisse und Wünsche zu befriedigen, untereinander aufgeteilt haben. In einer Marktwirtschaft versorgen sich die Menschen weder selbstständig noch privat, d.h.getrennt voneinander, sondern sie versorgen sich vielmehr gemeinschaftlich, gesellschaftlich.“

Wir versorgen also nicht uns selbst, sondern uns gegenseitig und die Gesellschaft als Ganzes.

Auch wenn wir bereits mit der Muttermilch die Vorstellung in uns aufgenommen haben, die Marktwirtschaft basiere auf dem Tausch von Gütern und Dienstleistungen, so gilt es, gegen alle Vorurteile zu der Einsicht zu gelangen, dass die Marktwirtschaft nicht auf dem Prinzip des Tausches, sondern auf dem Prinzip des Teilens aufbaut. Wer vom Tausch ausgeht, der versteht sich und die anderen als unabhängige und selbstständige Teile. Im Gegensatz dazu bedeutet ein Teilen, sich als Teil eines Ganzen zu verstehen. Zwischen diesen beiden Anschauungen liegen Welten.“

Der Schritt von der einen Welt zur anderen, ist der, vor dem wir als Menschheit gerade stehen.

Lösungen

Einstein hat einmal gesagt, wenn es eine Weltformel geben sollte, dann müsse sie zwei Kriterien erfüllen: Sie müsse einfach sein und schön. Ich glaube genau das: Wirkliche Lösungen sind einfach und schön. In einer Gesellschaft, die sich als ein Organismus mit einem gemeinsamen Interesse begreift, sind Egoismus und Altruismus dasselbe.

Kann etwas so Einfaches wie Teilen eine Lösung sein? Ich meine: Die Lösung kann überhaupt nur etwas so Einfaches sein.

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Bilder

Orion-Nebel: Steve Black  / Wikimedia

Ashoka-Chakra: Public Domain / Wikimedia

Fraktaler Broccoli: Public Domain / Wikimedia

Buddha-Fraktal: Vlad2i  / Wikimedia

Autoren Info


David Rotter / Sein-Online

David Rotter / Sein-Online

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Die Menschheit auf dem Weg zum Super-Organismus

Der australische Biologe Tim Flannery meint: Die Menschheit ist auf dem Weg dazu, ein Super-Organismus zu werden. So wie sich die einzelnen Zellen unseres Körpers zu einem größeren Organismus vereint haben, steht uns dieser Schritt auch als Menschheit bevor. Die Evolution, so meint er, sei eine Evolution der Kooperation. Gesellschaften, wie wir sie heute sehen, seien nur ein Zwischenschritt auf dem Weg zur nächsten Evolutionsstufe: dem Super-Organismus Menschheit. …

Der Weg des Lebens

Nach Flannery ist die Evolution nach einem einfachen Muster gestrickt, das sich auf vielen Ebenen wiederholt. Trotz aller Selektion und Konkurrenz ist sie vor allem eine Bewegung zu immer höheren Formen der Kooperation. Dabei erzeugt die Evolution immer wieder sehr ähnliche Strukturen.(Diese Aussagen denken sich exakt mit dem MAYA-Kalender!) …

Es sei immer die Information, welche die Materie ordne und zusammenhalte, erklärt Flannery. … Die Evolution der Menschheit ist nicht nur eine Evolution der Information unserer DNA, sondern auch eine Evolution der Ideen.

„Wir sind jetzt an der Schwelle, einen globalen Superorganismus zu bilden. Das bedeutet, es wird kein ‚außerhalb‘ mehr geben. Das ist kein ‚anderer‘ mehr. Wir werden als eine einzige planetare Gemeinschaft leben, mit Grundwerten, die wir alle teilen. Und diese Entwicklung ist extrem wichtig für die Zukunft allen Lebens auf der Erde,

Eine neue Weltregierung?

Tim Flannery…“Eine globale Intelligenz bedeutet nicht eine Weltregierung. Es gibt Wege, uns zu organisieren ohne irgend eine Form von hierarchischer Regierung.“…

Neben dem Ende aller Konflikte, der gleichmäßigen Verteilung aller Ressourcen und dem Ende der Armut prophezeit Flannery auch eine drastische Reduktion der Weltbevölkerung. Es ist wohl vor allem hier, wo seine Kritiker aufhorchen.

Einheit

Flannerys Ideen bieten vor allem eines: Anstoß zu überlegen, was Einheit bedeutet und wie eine Welt der Zukunft aussehen könnte. Werden wir eine Rückkehr zu kleinen, autarken Gemeinschaften sehen, oder behält Flannery recht, und die Menschheit wächst zu einer großen planetaren Gemeinschaft zusammen, wie es das Internet auf der technischen Ebene schon andeutet?

Was würde es für uns als Einzelne bedeuten, in einem Super-Oranismus zu leben, geführt vom Bewusstsein Gaias? Wie viel Platz für persönlichen Willen ist in einem Organismus, in dem alles zum höchsten Wohle des Ganzen geschieht? Und wird es überhaupt noch einen Unterschied geben, zwischen unserem Willen und dem Willen des Ganzen?

Interessante Fragen, die mittlerweile offenbar nicht nur von Philosophen, sondern auch von Biologen aufgeworfen werden.

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Manchmal denke ich mir wenn die Außerirdischen kommen wären sie doch sehr erstaun wie zerstritten wir sind: Für sie sind wir doch eine Erdenbevölkerung. Wie das aussehen könnte fängt dieses MUSIK-Video ein: (englisch) one people heißt EIN (Erden)-VOLK, EINE WELT! Keine Grenzen… ICH und DU!

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